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Regelmäßige Überstunden und Wochenenddienste müssen in die Berechnung des Wochengeldes einfließen, hat der OGH entschieden. Betroffene Frauen können bis zu zwei Jahre nach Beginn ihres Mutterschutzes ihr Geld zurückfordern.

“Eine Lehrerin ist mit Unterstützung der Arbeiterkammer bis zum OGH gegangen und hat durchgesetzt, dass ihr Wochengeld rückwirkend um den Betrag der regelmäßig erbrachten Mehrdienstleistung erhöht wurde. Mit dieser Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof aber auch allen anderen Frauen, die aufgrund des Wegfalls üblicherweise geleisteter Überstunden ein wesentlich niedrigeres Wochengeld erhalten hatten, die Möglichkeit eröffnet, bei ihrem Sozialversicherungsträger eine Neuberechnung zu fordern.”

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Diese Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in der IP Gleichstellung und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert.