Nähere Infos und Download

Eurofound (2018), Lohntransparenz in Europa:

Erste Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Lohnberichten und Prüfungen in vier Mitgliedstaaten Staaten, Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, Luxemburg.

In diesem Bericht werden die Erfahrungen in vier Mitgliedstaaten – Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland – mit geschlechtsspezifischen Lohnberichten und Prüfungen überprüft.

Angesichts der in vielen Mitgliedstaaten unzureichenden Maßnahmen zur Einführung oder Überprüfung geschlechterspezifischer Lohntransparenz-Instrumente, hat die Europäische Kommission im November 2017 die Notwendigkeit weiterer gezielter Maßnahmen auf EU-Ebene angekündigt. In diesem Bericht werden die Erfahrungen in vier Mitgliedstaaten – Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland – anhand ihrer geschlechtsspezifischen Lohnberichte und -prüfungen analysiert. Die Evaluierungen deuten auf eine “holprige Fahrt” im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften hin – zumindest in der Anfangsphase der Einführung der Instrumente in einigen Ländern – und weisen auf Verbesserungen bei der Einbeziehung von ArbeitnehmerInnenvertreterInnen und der Sensibilisierung der ArbeitnehmerInnen hin. Die Notwendigkeit, Wissenslücken rund um die Instrumente von Anfang an zu schließen, ist eine Lehre aus den Erfahrungen der First Mover. Sanfte Maßnahmen zur Durchsetzung obligatorischer Anforderungen scheinen gefragt zu sein und gut zu funktionieren. Letztendlich hängt der Erfolg des Instruments ab von den Einstellungen der Akteure, dem Ausmaß, in dem sie die Existenz ungerechtfertigter geschlechtsspezifischer Lohngefälle anerkennen, und ihrer Bereitschaft zu einem sinnvollen Dialog und Follow-up.

© 2019 Equal Pay

Diese Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in der IP Gleichstellung und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz finanziert.